GDC Europe: Im Gespräch mit Kim Verbon und Peter Hofstede von Spil Games

Redaktion   //   Juli 25, 2011   //   0 Kommentare


In der Session von Kim Verbon und Peter Hofstede auf der GDC Europe geht es um den Geschlechterunterschied und wie sich dieser auf die Erwartungen der Zielgruppe auswirkt. Im Interview erzählen beide, warum dieses Thema so wichtig für Spil Games ist.

 
 

Making Games Was ist das Thema eures Vortrags?
Kim Verbon & Peter Hofstede Das Thema wird sein, wie man Spiele für Teens und Twens entwickelt und welche Unterschiede es bei Mädchen und Jungen zu beachten gilt. In dem Vortrag »Game Design Battles: Pink vs. Blue« wird es darum gehen, wie erfolgreiche Spiele mit der jeweiligen Zielgruppe umgegangen sind.

Making Games Warum ist dieses Thema für euch persönlich so wichtig?
Kim Verbon Seit vier Jahren designe ich (vor allem) Spiele für Mädchen und ich habe jede Minute davon geliebt! Allerdings bemerke ich, dass nicht wirklich viele Entwickler einen Bezug zu ihrer »pinken« Seite haben. Wir kriegen viele Fragen wie etwa: »Was funktioniert für eine Twen-Girl-Zielgruppe?«
Für Spil Games ist die GirlsGoGames-Zielgruppe äußerst wichtig und wir nehmen sie entsprechend ernst. Leider wird diese Zielgruppe in der Spielelandschaft noch zu häufig übersehen. Ich hoffe daher, dass wir den Entwickler in unserem Vortrag noch etwas über »Girls and Gaming« beibringen können. Wir wollen sicherstellen, dass junge Frauen mehr fantastische Spiele bekommen, die auf ihre Bedürfnisse angepasst sind.
Peter Hofstede Für Jungs im Teenager-Alter ist das eine völlig andere Geschichte. Im Online-Games- und Konsolenmarkt sind Teens eine extrem wichtige Zielgruppe , die vor allem an High-End-Games gewöhnt sind. Wir müssen in dieser Hinsicht also Forschung betreiben und verstehen lernen, was wirklich im Free-to-Play-Markt erwartet wird. Wenn es um Casual Games geht, erwarten sie keine Grafik wie auf den Konsolen. Dafür suchen sie nach dem besten Spielmechanismen und dem größten Spaßfaktor. Wir wissen, was spannend für unsere Zielgruppe ist und würden dieses Wissen gern mit anderen Entwicklern teilen.

Making Games Was sollen die Zuhörer von eurem Vortrag mit nach Hause nehmen?
Kim Verbon & Peter Hofstede Wir hoffen, dass die Zuhörer ein tieferes Verständnis für ihre Zielgruppe mitnehmen sowie neue Inspirationen. Wir hoffen aber auch, dass alle Teilnehmer der Session voneinander lernen und fleißig Visitenkarten austauschen.

Making Games Was sind eure Erwartungen an die diesjährige GDC Europe?
Kim Verbon Ich war bislang noch nie auf einer GDC Europe. Ich würde gern eine Menge toller Leute aus der ganzen Welt treffen und viel aus den Lectures und Sessions mitnehmen.
Peter Hofstede Ich habe damals die allererste GDC Europe miterlebt und ich freue mich darauf zu sehen, wie sich die Konferenz im Vergleich zum US-Pendant entwickelt hat. Die europäische Gaming-Industrie boomt und es herrscht vor allem ein enormer Konkurrenzdruck bei den Social Games. Die GDC Europe ist eine tolle Gelegenheit, von dieser neuen Welle junger Firmen zu lernen.

Making Games Was sind für euch die derzeit spannendsten Entwicklungen in der Spieleindustrie?
Kim Verbon & Peter Hofstede Social- und Mobile Gaming entwickelt sich gerade rasend schnell. Das sind guten Nachrichten für unsere Spieler, weil es bedeutet, dass ihre Erlebnisse mit den Spielen von Spil noch tiefer und unterhaltsamer werden. Für uns bedeutet es, dass wir immer mehr Features für unsere Plattformen entwerfen müssen, um den ständig wachsenden Ansprüchen unserer Zielgruppe auch weiterhin gerecht werden zu können.

Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen

Um einen Kommentar hinterlassen zu können, müssen Sie sich zuerst anmelden oder registrieren.

» zur Anmeldung
» zur Registrierung