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Kehrt Crytek Deutschland den Rücken?

Redaktion   //   Oktober 14, 2009   //   0 Kommentare

Nach der Forderung  der Innenminister, Gewaltspiele in Deutschland zu verbieten, droht Crytek-Chef Cevat Yerli offen mit der Schließung seiner deutschen Niederlassung. 

Sollte das Herstellungs- und Verbreitungsverbot durchgesetzt werden, so Yerli,  sehe man sich gezwungen, ins Ausland abzuwandern. Wenn die Kreativschaffenden in Deutschland sich nicht an einem der bedeutendsten und zukunftsträchtigsten Kulturmedien beteiligen könnten, würden deutsche Talente ihres Platzes in der internationalen Spieleentwicklerlandschaft beraubt. Gleichzeitig werden den deutschen Konsumenten Werke der Unterhaltungskultur vorenthalten, die überall in der Welt als unbedenklich und unterhaltsam betrachtet werden.

Die Aktion „Ich wähle keine Spielekiller“ bietet die Möglichkeit, selbst Stellung zu beziehen: Alle wahlberechtigten Spiele-Fans können sich mit einem vorgefertigten Protestschreiben (http://videos.readmore.de/Ich_waehle_keine_Spielekiller_2009.pdf) direkt an Kandidaten, Abgeordnete, Parteien und prominente Politiker zu wenden.

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