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Microsofts Windows Phone 7 unterstützt sowohl Silverlight als auch XNA – Tom Wendel stellt die Anwendungsmöglichkeiten für Spieleentwickler vor.
Im März hat Microsoft eine Vorabversion seines neuen Betriebssystems für Mobiltelefone veröffentlicht: Windows Phone 7. Und schon auf den ersten Blick lässt sich erkennen, dass im Vergleich zu den Vorgänger-Versionen Windows Mobile 6.x radikale Änderungen vorgenommen wurden. Die leicht unübersichtliche Art des bisherigen Betriebssystems ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Die neue Oberfläche setzt eher auf ein minimalistisches und durchgängig textbasiertes Design, genannt »Metro«. Das ist keine neue Erfindung. Das Metro-Design wird von Microsoft bereits auf dem hauseigenen MP3-Player Zune (nur in den USA erhältlich), bzw. in Form der Zune-Software verwendet und hat sich dort bereits bewährt.
Was das neue Betriebssystem verspricht: Ordnung in der Oberfläche, flache Navigationsstrukturen für eine stressfreie und intuitive Bedienung. Das geht natürlich nur durch die Unterstützung der darunter liegenden Technik und der Software-Architektur, um die erforderliche Performance zu erreichen. Zwar stellt Microsoft die Hardware für das Phone nicht selbst, gibt in diesem Punkt aber klare und strikte Vorgaben an die Hardware-Hersteller. Das beinhaltet nicht nur Restriktionen im Bereich der CPU-Leistung oder dem verbauten Arbeitsspeicher, sondern beinhaltet auch Vorgaben zur Screen-Auflösung, verwendeter Anzeige- und Touch-Technik oder der Menge und Anordnung der Knöpfe auf dem Gerät.
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Die Vorteile: Hat man sich einmal an die neue Oberfläche gewöhnt, sind alle anderen Phone-Devices genauso zu bedienen. Und Entwickler freuen sich, dass alle Applikationen des Geräts in der .NET-Runtime laufen. Es ist kein nativer Code mehr notwendig und auch gar nicht mehr möglich. Indem alle Applikationen kontrolliert in der Sandbox laufen, kann auch eine ordentliche Performance sichergestellt werden. Visualisierungstechnologien gibt es zwei: Zum Einen Silverlight, eine Technologie, die sich bereits im Windows Client und im Web bewährt hat. Silverlight ist für ereignisgetriebene Anwendungen mit hübschen Formularen und Oberflächen geeignet. Alternativ dazu kommt XNA ins Spiel. XNA, als die .NET-Kapselung um DirectX, erlaubt 2D- und 3D-Zeichenvorgänge und Echtzeit-Rendering -- eine prima Vorlagefür die Entwicklung von vollwertigen 3D-Spielen.
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Kommentare
Schöner Artikel, gute Tipps, Top.
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Hallo Paulé, selbstverständlich hatten wir von Andy die schriftliche Erlaubnis, diesen Artikel zu übersetzen und zu veröffentlichen – wie bei jedem Autoren! Es war lediglich ein Missverständni...
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Dass er auch mit der Berichtüberstattung über sein Spiel noch etwas verdienen könnte, hatte der überaus sympathische Andy Moore in seiner Kalkulation offenbar nicht berücksichtigt. Wahrscheinlich...
Vielen Dank für diesen genialen Artikel! Nach so einer tollen Lektüre zum Thema habe ich schon lange gesucht! :-)