Der Lebenslauf: persönlich und beruflich
Der Lebenslauf gibt dem Adressaten einen schnell erfassbaren Überblick über die persönlichen und beruflichen Stationen des Bewerbers. Diese sollten auf dem aktuellen Stand und nachvollziehbar strukturiert sein. Bei den beruflichen Tätigkeiten ist zudem das Anstellungsverhältnis anzugeben. Für gewöhnlich wird der Lebenslauf als Tabelle dargestellt. Je nach persönlichen Vorlieben kann man zwischen zwei Formen wählen. Entweder fasst man die Stationen nach Themen-Schwerpunkten zusammen, zum Beispiel unter den Oberbegriffen Schulbildung, Ausbildung und Berufspraxis. Oder man zählt sie chronologischen auf, von der Schulzeit bis zur Gegenwart (deutsche Variante) beziehungsweise umgekehrt (amerikanisches Modell).
Ein Foto sowie die Angabe des Geburtsdatums und der Geburtsorts sind nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz freiwillig, allerdings sehen Personalverantwortliche sie immer noch gerne. Nicht mehr zeitgemäß sind Angaben zu Eltern und Geschwistern. Berufsrelevante Interessen ergänzen hingegen das persönliche Profil des Bewerbers. Abschließend E-Mail-Adresse und Telefonnummer nicht vergessen!
Die Arbeitsproben: Darstellung Ihres Könnens
In kreativen Arbeitsbereichen wie der Games-Branche, sind Arbeitsproben ein essenzieller Bestandteil jeder Bewerbung. Sie veranschaulichen die Vielseitigkeit des Könnens und geben Hinweise über das Engagement und die Begeisterung des Kandidaten.
Die Erwartungen an die Arbeitsproben sind in den Stellenausschreibungen meist sehr eindeutig formuliert. Notwendig sind je nach angestrebter Position Codesamples (C++/Java/Flash etc.), 2D-, 3D- oder Concept Artworks, Animationen, Skizzen, Design-Dokumente, Textproben oder anderes.
Für die Einschätzung der Fertigkeiten sollten die Arbeitsproben einen umfassenden Einblick in die interessantesten und gelungensten Arbeiten geben. Die Übersendung erfolgt via Email als PDF-, JPEG- oder ZIP-Datei. Links zu Download-Plattformen sind unerwünscht, weil sie zu aufwendig sind und die Prüfung zu lange dauert. Viele Unternehmen testen zudem vorab die Kreativität der Bewerber mit unterschiedlichen Aufgaben. Hierauf sollten sich die Kandidaten einstellen.
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Kommentare
Schöner Artikel, gute Tipps, Top.
Wer auf diesen Gebiet vorab schon mal experimentieren möchte kann ich das Neuroheadset von Emotiv empfehlen. Es hat 14 Sensoren es soll demnächst eine Dry Sensor Version geben. Sie bieten auch ein ...
Hallo Paulé, selbstverständlich hatten wir von Andy die schriftliche Erlaubnis, diesen Artikel zu übersetzen und zu veröffentlichen – wie bei jedem Autoren! Es war lediglich ein Missverständni...
Auf die Gefahr hin, die Worte an einen Zensor zu verlieren, halte ich mich kurz: Gerade las ich im Blog des Herrn Moore, dass für die Veröffentlichung seines übersetzten Eintrags eurerseits scheinb...
Dass er auch mit der Berichtüberstattung über sein Spiel noch etwas verdienen könnte, hatte der überaus sympathische Andy Moore in seiner Kalkulation offenbar nicht berücksichtigt. Wahrscheinlich...
Vielen Dank für diesen genialen Artikel! Nach so einer tollen Lektüre zum Thema habe ich schon lange gesucht! :-)