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Als Human Resources Manager hat Doreen Kapahnke bei Radon Labs naturgemäß häufig mit Stellengesuchen zu tun. Hier verrät sie, wie man die Bewerbung richtig zusammenstellt und sich auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet.
Bewerbungsschreiben sind Werbung in eigener Sache. Sie sollen den Personalverantwortlichen dazu einladen, die Person hinter der Bewerbungsmappe näher kennenzulernen. Für den Interessenten hingegen besteht die besondere Herausforderung darin, den potenziellen Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass er sich für die angestrebte Position eignet.
Leider erhalte ich als Personalverantwortliche täglich viele Bewerbungen, die den grundlegenden Anforderungskriterien nicht oder nur ungenügend entsprechen. Die Unterlagen sind oftmals unvollständig und fehlerhaft. Eine schnelle und reibungslose Bearbeitung wird dadurch deutlich erschwert. Werden jedoch bei der Zusammenstellung der Unterlagen folgende konkrete Hinweise beachtet, steht der Einladung zum persönlichen Gespräch kaum etwas im Wege.
Bevor man jedoch mit der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz und der Anfertigung der Bewerbungsunterlagen beginnt, ist es dringend zu empfehlen, dass man sich über die eigenen Fähigkeiten, Kenntnisse und Grenzen Gedanken macht. Hierzu sollte man erstmal die folgenden Fragen ehrlich für sich beantworten:
Die Bewerbungsmappe
Nun kann man mit der Erstellung der Bewerbungsunterlagen beginnen. Die folgenden Tipps erleichtern nicht nur die Arbeit der Personalverantwortlichen, sondern erhöhen zugleich die Chance auf ein Vorstellungsgespräch.
Das Anschreiben ist eine knappe Selbstpräsentation mit den stärksten Argumenten. In der Regel ist es das erste Dokument, das der Personaler liest. Deshalb sollte es sehr klar, überzeugend und fehlerfrei formuliert sein. Hierzu gehört die genaue Bezeichnung der angestrebten Position, das ist besonders wichtig bei Initiativ-Bewerbungen. Neben der persönlichen Motivation muss man die eigene Eignung fundiert darstellen, indem man die erworbenen Kenntnisse, die eigene Qualifikationen und die beruflichen Erfahrung präzise formuliert.
Außerdem ist es hilfreich, wenn man auf den Ursprung der Bewerbung eingeht. Hierzu bezieht man sich auf ein vorheriges Telefonat, verweist auf ein Stellenportal oder Ähnliches. Nicht vergessen darf man die Angabe des frühsten möglichen Eintrittsdatums sowie der Gehaltsvorstellungen -- insbesondere dann, wenn es in der Ausschreibung ausdrücklich verlangt wird.
Insgesamt überzeugt eine knappe und schlüssig begründete Selbstvorstellung. Man sollte keinesfalls in übertriebene Lobeshymnen auf den Wunsch-Arbeitgeber verfallen oder die eigenen Kompetenzen schönfärben. Denn Letzteres fällt spätestens bei der Prüfung der Arbeitsproben und im Vorstellungsgespräch auf.
Auch wenn man sich in der Games-Branche häufig duzt, empfiehlt sich für die erste Zuschrift eine seriöse Anrede. Wenn im Stellenangebot ein Ansprechpartner genannt wird, sollte man auch das Anschreiben an ihn richten (»Sehr geehrte/r Herr/Frau XY«) -- und dabei unbedingt auf die korrekte Schreibweise des Namens achten.
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Kommentare
Schöner Artikel, gute Tipps, Top.
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Vielen Dank für diesen genialen Artikel! Nach so einer tollen Lektüre zum Thema habe ich schon lange gesucht! :-)