Gelernte Strukturen über Bord werfen? Für viele Teams ein schwieriger Schritt, doch bei konsequenter Umsetzung bietet Scrum echte Chancen für gewaltige Verbesserungen von Entwicklungsprozess und -ergebnis.
Christopher Schmitz (Ubisoft) erklärt Ihnen, wie Sie die Software gewinnbringend einsetzen und so kommunikativ zum Erfolg kommen.
Scrum ist eine der wichtigsten Methoden der agilen Softwareentwicklung. Projektteams, die den Scrum-Prozess bei sich einführen,um ihre Entwicklungsprozesse zu steuern, werden den Fun-Faktor und die Qualität ihres Produktes sehr früh erkennen. Weiter erlaubt es Scrum, viel flexibler auf Änderungen zu reagieren, die durch Marktbewegungen, den Auftraggeber oder aufgrund von neuen technischen bzw. designtechnischen Herausforderungen notwendig werden. Teamseitig wird der Scrum-Prozess eine bessere Arbeitsatmosphäre erzeugen, weil der Crew viel mehr Verantwortung übergeben wird, die Mitglieder so ein ausgeprägtes Gefühl von Produkt-»Ownership« entwickeln und sich dadurch stärker für die Zielerreichung einsetzen werden.
In diesem Artikel werden folgende Themen behandelt:
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Ein Tool?
In Bezug auf Scrum wird immer wieder diese Frage gestellt: »Scrum, ist das so etwas wie MS Project?« Um dies am Anfang klarzustellen: Scrum ist ein Management-Prozess und kein Softwaretool. Sicherlich gibt es diverse Tools, um den Scrum-Prozess abzubilden und zu unterstützen. Diese sind zwar nützlich, aber man kann auch einfach mit Excel arbeiten. Scrum ist also kein Werkzeug, sondern eine Herangehensweise, auf deren Basis das Projektteam die tägliche Arbeit organsiert.
Der Entwickler des Scrum-Prozesses
Im Folgenden wird der Scrum-Prozess so dargestellt, wie ihn Ken Schwaber, einer der Entwickler von Scrum, ursprünglich definiert hat. Ken Schwaber betont stets, dass eine Anpassung seines Prozesses möglich und in bestimmten Situationen auch wünschenswert sei. Daher arbeiten viele Teams mit mehr oder weniger stark modifizierten Implementierungen von Scrum. Wichtig dabei ist, die Grundprinzipien stets einzuhalten und sich von der ursprünglichen Idee von Scrum nicht zu weit zu entfernen.
Warum Scrum?
Die grundlegende Frage ist: Warum sollte man sich einen Management-Prozess wie Scrum überhaupt ansehen oder ihn gar ausprobieren? Viele Teams arbeiten heutzutage immer noch im »Freestyle «, und das Resultat ist – in Bezug auf Zeit, Budget und Qualität – oft eher Glückssache oder von wenigen wichtigen Teammitgliedern abhängig. Scrum dagegen ist ein klar geregelter und strikter Prozess, der dem Team viel Verantwortung übergibt und dabei allen Beteiligten Disziplin und vor allem Eigen initiative abverlangt.
Grundlegende Vorteile von Scrum sind:
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Kommentare
Schöner Artikel, gute Tipps, Top.
Wer auf diesen Gebiet vorab schon mal experimentieren möchte kann ich das Neuroheadset von Emotiv empfehlen. Es hat 14 Sensoren es soll demnächst eine Dry Sensor Version geben. Sie bieten auch ein ...
Hallo Paulé, selbstverständlich hatten wir von Andy die schriftliche Erlaubnis, diesen Artikel zu übersetzen und zu veröffentlichen – wie bei jedem Autoren! Es war lediglich ein Missverständni...
Auf die Gefahr hin, die Worte an einen Zensor zu verlieren, halte ich mich kurz: Gerade las ich im Blog des Herrn Moore, dass für die Veröffentlichung seines übersetzten Eintrags eurerseits scheinb...
Dass er auch mit der Berichtüberstattung über sein Spiel noch etwas verdienen könnte, hatte der überaus sympathische Andy Moore in seiner Kalkulation offenbar nicht berücksichtigt. Wahrscheinlich...
Vielen Dank für diesen genialen Artikel! Nach so einer tollen Lektüre zum Thema habe ich schon lange gesucht! :-)