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Andy Moore beschreibt im Post Mortem, wie es bei seinem Flash Game SteamBirds zu einem passenden Deal mit einem geeigneten Geldgeber kam und wie viel vom Kuchen am Ende für ihn selbst übrig blieb.
Im März 2010 ist mein kostenloses Flash Game »SteamBirds« an den Start gegangen. Ich möchte an dieser Stelle gern einige Zahlen zum Aufbau der Kernerlöse des Spiels nennen. Dadurch soll auch deutlicher werden, nach welchen Grundregeln das Business im Universum der Singleplayer Flash Games funktioniert.
Wichtig ist noch zu erwähnen, dass einige Sponsoren nicht namentlich im Zusammenhang mit ihrem Preisschild genannt werden möchten. Ich habe also ein klein wenig die Dimensionen der Zahlenwerte verschoben und einige Angaben außen vor gelassen, so dass ich niemandem auf den Schlips trete.
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Das Share-Modell
Ich habe mich ganz schön schwer getan, ein geeignetes Share-Modell zu finden. Ich wünschte, es gäbe nicht 100 sondern 150 Prozentpunkte, damit ich jedem ein bisschen mehr zahlen könnte. Aber ich denke auch, dass die gewählte Ratio einigermaßen fair für jeden ist. Aber ich muss auch ehrlicherweise zugeben, dass ich lieber etwas mehr Geld für mich selbst herausgeschlagen hätte. Wer würde das nicht wollen? Aber selbst, wenn ich jemandem etwas weniger gegeben hätte, hätte ich es doch wieder an jemand anderes verteilt und nicht für mich selbst behalten. Auf jeden Fall bin ich jetzt mit dem Endergebnis zufrieden.
Fangen wir mit dem Share der iPhone-Portierung von SteamBirds an, deren Rechte bei SemiSecret Software liegen (u.a. auch Canabalt und Gravity Hook HD):
Außerhalb des iPhones gehen 10% aller Gewinne, die durch »FlashGameLicense« entstehen, direkt an sie zurück. Sie werden zu allererst bezahlt, denn ohne ihren exzellenten Service für den Vertrieb auf Flash-Portalen hätte ich nur einen Bruchteil des Geldes gemacht. Nicht auf sie zurückzugreifen, wäre töricht gewesen; sie nicht zu bezahlen, unverschämt.
Von dem verbleibenden Profit für das SteamBirds Team gehen
Dass er auch mit der Berichtüberstattung über sein Spiel noch etwas verdienen könnte, hatte der überaus sympathische Andy Moore in seiner Kalkulation offenbar nicht berücksichtigt. Wahrscheinlich ist es impertinent, danach zu fragen, aber schon bei einer nur vagen Antwort hätte sich dieses Vergehen gegen die Etikette schon gelohnt: Wie viel größer wäre denn das Tortenstück "Other" ausgefallen, wenn Moore einberechnet hätte, die Veröffentlichungsrechte für einen Blogeintrag zu veräußern?
Auf die Gefahr hin, die Worte an einen Zensor zu verlieren, halte ich mich kurz: Gerade las ich im Blog des Herrn Moore, dass für die Veröffentlichung seines übersetzten Eintrags eurerseits scheinbar nicht einmal um Genehmigung gebeten wurde. Die Frage, wie viel Moore daran verdient, dürfte damit also hinfällig sein. Oder ist sie erst recht von Relevanz, nachdem dieser Umstand Moore aufgefallen und eure Übersetzung weiterhin online zu finden ist?
Hallo Paulé, selbstverständlich hatten wir von Andy die schriftliche Erlaubnis, diesen Artikel zu übersetzen und zu veröffentlichen – wie bei jedem Autoren! Es war lediglich ein Missverständnis, das inzwischen geklärt ist. Wir werden in naher Zukunft sicherlich noch mehr von ihm bei uns lesen. Viele Grüße, Heiko
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Kommentare
Schöner Artikel, gute Tipps, Top.
Wer auf diesen Gebiet vorab schon mal experimentieren möchte kann ich das Neuroheadset von Emotiv empfehlen. Es hat 14 Sensoren es soll demnächst eine Dry Sensor Version geben. Sie bieten auch ein ...
Hallo Paulé, selbstverständlich hatten wir von Andy die schriftliche Erlaubnis, diesen Artikel zu übersetzen und zu veröffentlichen – wie bei jedem Autoren! Es war lediglich ein Missverständni...
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Dass er auch mit der Berichtüberstattung über sein Spiel noch etwas verdienen könnte, hatte der überaus sympathische Andy Moore in seiner Kalkulation offenbar nicht berücksichtigt. Wahrscheinlich...
Vielen Dank für diesen genialen Artikel! Nach so einer tollen Lektüre zum Thema habe ich schon lange gesucht! :-)