Menschen treffen bekanntlich gerne einmal irrationale Entscheidungen. So natürlich auch Game Designer bei ihrem Job. Was in einigen Branchen-Segmenten gleich zum nächsten Thema führt: Wann geben Spieler für Games beziehungsweise weitere Inhalte Geld aus? Und wann eben nicht? Dieser Frage ist Gary Dahl von den Sugar Pill Studios in seinem ausführlichen Artikel »Irrational Play and Design« nachgegangen.
Bei der ersten Versteigerung vor einigen Wochen blieben einige Teile des insolventen Publishers THQ übrig. Nun hat auch dieser jeweils einen neuen Besitzer bekommen. Das Unternehmen Nordic Games hat dabei besonders ordentlich hingelangt.
Sich neu ordnen will hingegen Gameforge. Das Unternehmen gab jetzt bekannt, dass man im Spätsommer 2013 seine Niederlassung in Berlin komplett schließen werde.
Mehr...Charles Cox hat in seiner Karriere als Designer und Entwickler eigentlich immer nur an einem Genre festgehalten: Ego-Shooter. Sein Einstieg war mit SWAT 3 zwar taktisch geprägt, danach folgten Counter-Strike (bei Microsoft), Unreal Championship 2 sowie das von Kritikern gefeierte MAG für die PlayStation 3.
Zugegeben bereits vor einer Weile veröffentlichte er auf seinem Blog dann den Eintrag »Why I'll Never Work on First-Person Shooters Again«. Wieso wendet sich ein Entwickler, der seine ganze Karriere über nichts anderes gemacht hat, von diesem Genre energisch ab?
Nach Monaten und Geschäftsquartalen des Umsatz- und Gewinnrückganges kann Microsoft nun wieder positive Ergebnisse von seiner Xbox-Sparte vermelden.
Ebenfalls was zu vermelden hatte Unity-Mitgründer Nicholas Francis, der vor Kurzem erklärte, lieber Spiele selbst zu entwickeln statt nur die Tools dazu zu liefern. Jetzt ist klar: Er hat nicht nur Sprüche geklopft, sondern ruck zuck Tatsache daraus gemacht.
Mehr...Sein PC ist sowieso immer online, gekauft werden nur Original -- und die später wieder zu verkaufen, kommt auch nicht in die Tüte. Trotzdem kann Marco Kämpf von Krawall.de DRM & Co. auf den Tod nicht ausstehen. Wieso, erklärt er in seinem schlauen und interessanten Artikel Ich, DRM & die Spielebranche: Er fühlt sich für blöd verkauft und die Branche hat sich allgemein zu sehr von ihren Kunden / Fans distanziert. Und mit der Meinung dürfte er bei weitem nicht der Einzige sein.
Bereits am 9. April 2013 ist Thomas Baur, Gründer des etablierten Publishers dtp und Geschäftsführer von Treva Entertainment (ehemals dtp Young), nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie verstorben.
Baur gilt als Pionier in der deutschen Medienlandschaft, zuerst im Bereich Musik. Vor dtp gründete er bereits das Tonstudio Raubbau und den Alstermusikverlag, gefolgt vom Debüt Verlag für Musikzeitschriften. In den 80ern leitete er für Axel Springer das »Hörzu Schallplatte«-Lable, ehe es 1987 zur Gründung der DTP Großhandelsgesellschaft kam.
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Könnte man fast meinen: Der einstige »Ehepartner« Zynga hat mittlerweile sein eigenes Spieleportal unabhängig von Facebook gestartet und auch andere Firmen, zuletzt Electronic Arts mit The Sims Social und SimCity Social ziehen sich von der bekannten Social-Plattform zurück. »Are social games on Facebook really dying out?« Dieser Frage ist auch Gamasutra in einem interessanten Rückblick nachgegangen.
Das Studio Renegade Kid ist seit 2007 fleißig unterwegs, vor allem im Handheld-Bereich, und hat schon ein gutes dutzend Titel in den Handel gebracht. Dann hat sich der Entwickler für ein weiteres Spiel mit einem Publisher zusammen getan. Das Resultat: Jools Watsham, Game Director und Mitgründer, wird sich davor ab sofort hüten und hat Renegade Kid als oberstes Gebot die Unabgängigkeit über die Eingangstür genagelt. Warum? Wie es dazu kam? Das hat Watsham in seinem Blog-Eintrag »Turning Point: Going Indie!« ausführlich erklärt.
Breen Malmberg wollte sein Geld für Bioshock Infinite von Steam zurück. Warum, erklärte er in einem ausführlichen Brief (eingefangen von Kotaku.com): Blasphemie! Es geht um die Szene zu Beginn, in der sich der Protagonist taufen lassen muss, um Columbia betreten zu können. Er würde er sich der größten Gotteslästerung schuldig machen, würde er im Namen der Gründerväter Washington, Jefferson und Franklin die Taufe empfangen.
Ist sein gutes Recht das nicht zu wollen, trotzdem fragt man sich, ob Malmberg wusste, dass er einen Ego-Shooter gekauft hatte. Und in diesem fiktiven Werk gegen das Gebot »Du sollst nicht töte« hundertfach verstoßen würde? Oder galt in dieser Hinsicht dann doch wieder die »Ist ja nur ein fiktives Spiel«-Floskel?
Seit 2007 hielt Ubisoft rund 30 Prozent am Entwicklerstudio Related Designs, kürzlich hat der französische Publisher die verbleibenden 70 Prozent übernommen. Wir haben mit Odile Limpach, Managing Director von Ubisoft Blue Byte, über die strategischen Hintergründe, die zukünftige Positonierung der beiden deutschen Studios und die Folgen für die Mitarbeiter am Mainzer Standort gesprochen.
Kommentare
Toll!
Hat jetzt nicht sooo viel mit Computerspiel-Entwicklung zu tun :P
"Die Entwickler"? Das ist ein Film. Und der ist anscheinend von 1995, also hat da auch niemand offiziell geklaut.
Ich finde 30 Millionen deutlich beeindruckender. http://esfiworld.com/sc2/news/mlg-anaheim-breaks-viewership-records
Der Rest der 90 Mitarbeiter wird dann wohl entlassen? Hm... schade. Ich hoffe die finden bald wieder nen Job. Was wird aus dem Standort in Halle an der Saale? Weiß da wer was?
Echt schade das mit Radon Labs zu lesen. Dabei hatte ich mich erst bei der letzten Talentbörse bei ihnen beworben... Hoffentlich folgen nicht noch mehr Entwickler.